Wir sind wieder da, aber nicht ohne Aufregung

Die erste Aufregung gab es direkt morgens um kurz nach 7 Uhr. Der Nachtportier sprach mich auf die unruhige Nacht einiger unserer Teilnehmer an. Schade, dass hier nicht die vereinbarten Regeln eingehalten wurden. Dies galt auch für 1 Zimmer mit jungen Damen. Diese 4 Damen mussten mit einem energischen Klopfen von mir aus den Träumen gerissen werden und trafen so deutlich verspätet beim Frühstück ein.

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Die Ankunft

Die Jugendherberge hatte dann irgendwie die Lunch-Pakete vergessen. Hierdurch entstand in der Küche etwas Aufregung und wir bekamen fertig geschmierte Brote als Gegenleistung. Dies wäre sonst unsere Aufgabe gewesen.

Bereits um 8.30 Uhr waren wir dann unterwegs und alles sah nach einer entspannten Fahrt aus. Bis zum Kilometer 45,4 auf der A 1 in Fahrtrichtung Bremen. Genau hier platzte ein Vorderreifen von einem der 3 Busse. Die Fahrerin, Stephanie Freialdenhoven, brachte den Bus sicher auf den Standstreifen zum Stehen. Ich hielt ebenfalls an. Nur Uli war im vorderen Fahrzeug und hatte davon nicht mitbekommen.

neumuenster 7Dank des ADAC konnte der Reifen gewechselt werden. Die ca. 40 Minuten auf dem Seitenstreifen war schon sehr ungemütlich. Auf Nässe und Kälte war so richtig niemand eingestellt, denn ich hatte alle in der Wartezeit zur Sicherheit aus den Bussen geholt und mehr oder weniger in den Straßengraben „gestellt“. Da ich einen Abschleppwagen angefordert hatte, erfolgte der Reifenwechsel dann auf einem nahen Rastplatz. Zum Aufwärmen gab es dort für alle eine heiße Schokolade.

Auch wenn er diese Zeilen nicht lesen wird: Vielen Dank an den freundlichen und kompetenten Helfer des ADAC.

Mit 1,5 Stunden Verzögerung ging dann auch unsere Reise weiter. Da war Uli schon wieder in NRW, wo es deutlich wärmer war. Eine Wohltat.

Damit ging eine teilweise turbulente Woche zu Ende.

Fredl