Wettkampf mit Hindernissen in Essen

Eigentlich konnte das Wochenende entspannt werden. Gut gelaunte und motivierte Sportler, kurzweiliger Wettkampf, ausschlafen. Dies alles traf für den Samstag zu, aber der Sonntag war dann anders. Auf der Anreise führte ein Stau zu etwas Aufregung und leichter Verspätung. Aber die Rückreise hatte es dann für einige richtig in sich:

ein Brand im Motorraum führte zu einem Totalschaden eines Fahrzeugs. Unseren VfR’lern in diesem Wagen ist nichts passiert und viele Gegenstände konnte von der Feuerwehr in einem noch guten Zustand geborgen werden. Der Schreck war aber heftig.

Vor diesen Ereignissen tritt der Wettkampf dann schon fast in den Hintergrund. Aber, wie schon oben erwähnt, die Sportler waren gut drauf, gaben richtig Gas und überzeugten mit guten bis sehr guten Leistungen. Bei der gerade begonnenen Langbahnsaison geht es um das Unterbieten von Pflichtzeiten für die unterschiedlichen Meisterschaftsebenen. Hier wurden einige Pflöcke gesetzt, aber die Arbeit beginnt jetzt erst richtig, denn weitere Pflöcke sind erforderlich.

Am Anfang der Langbahnsaison ist es nicht überraschend, wenn die Quote der persönlichen Bestzeiten sehr hoch ist, aber es ist auch keine Selbstverständlichkeit. Bei mehr als der Hälfte aller Starts war dies der Fall. Bei einigen Sportlern war jeder Start ein Treffer. Die Zahl der unterbotenen Pflichtzeiten für die NRW-Meisterschaften hat sich auch wieder etwas erhöht und die Schritte in Richtung DSV-Schwimmmehrkampf und DSV-Jahrgangsmeisterschaften wurden zurückgelegt.

Bei diesem positiven Gesamteindruck darf auch nicht darüber hinweggesehen werden, dass der eine oder andere Sportler noch einen weiten Weg vor sich hat. Nicht alles war überzeugend

Insofern gab es sportlich wenige Hindernisse. Die bestanden nur im „Rahmenprogramm“.

Noch eine persönliche Anmerkung: die Waffeln in Essen sind sehr lecker und die Herstellung in drehenden Waffeleisen immer nett anzusehen. Da habe ich echt Glück, dass der Wettkampf kurz und knackig ist und wenig Zeit für die Waffeln bleibt.

Manfred Rothärmel