Deutsche Kurzbahnmeisterschaften in Berlin - Tag 4

Positiv fing der Tag an: wir konnten eine halbe Stunde länger schlafen, denn der Start von Steffi war erst gegen 11.00 Uhr. Dennoch war dies für einen Sonntag ganz schön früh.

So langsam stieg die Spannung. Steffi machte alles richtig. Sie war im Vergleich zur BZM in 29,69 um 2/10-Sekunden schneller und auch schneller als die Qualifikationszeit. Dennoch blieb ihr der Sprung ins ein Finale verwehrt. Schade!

Wir haben die Rückfahrt für morgen, Montag, geplant, damit das Finale ohne besonderen Druck hätte vorbereitet werden können. So hatten wir den Nachmittag frei. Uli und ich nutzen die Zeit für einen Spaziergang durch den Kiez und fuhren dann zu einem skandinavischen Weihnachtsmarkt an der Kulturfabrik im Stadtteil Prenzlauer Berg. Skandinavisch war vor allem das Essen und Trinken. Wir begannen bei eher deutschen Spinatknödeln, machten weiter mit Raclettekäse auf Brot oder über Kartoffeln, probierten Elchfleisch und genossen Waffeln „finnischer Art“. Dazwischen gab es einen isländischen Weihnachtspunsch. Jetzt ging es noch kurz mit dem Sonderzug nach Pankow.

Einen kleines Kontrastprogramm machten die Mädels: Mittagessen bei Vapiano und das KaDeWe leerkaufen und darauf achten, möglichst häufig Bus und Bahn zu benutzen.

Der Abend wurde dann bei Hannibal verbracht. Hier wurden dann u.a. die Darts-Spielregeln erlernt und das WM-Geschehen am Fernseher verfolgt.

Damit war vorläufig der letzte Berliner Abend zu Ende. Drei deutsche Meisterschaften in dieser Metropole waren schöne Erlebnisse und wir gehen davon aus, auch 2018 wieder Gast hierzu zu sein. Die Vorbereitungen dazu haben bereits begonnen.

Manfred Rothärmel